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In den vergangenen zwanzig
Jahren nahm die Zahl und die Größe von Netzwerken immer mehr zu. Viele
dieser Netzwerke wurden jedoch aus unterschiedlichen Hardware- und
Softwareelementen aufgebaut. Folglich waren zahlreiche Netzwerke nicht
kompatibel und es traten immer mehr Probleme bei der Kommunikation
zwischen Netzwerken auf, die unterschiedliche Spezifikationen
verwendeten. Um diese Probleme zu lösen, untersuchte die International
Organization for Standardization (ISO) zahlreiche Netzwerkschemata.
Die ISO erkannte die Notwendigkeit, ein Netzwerkmodell zu erstellen,
das Netzwerkkonstrukteuren hilft, Netzwerke zu implementieren, die
miteinander kommunizieren und zusammenarbeiten können (Interoperabilität).
Zu diesem Zweck veröffentlichte die Organisation 1984 das
OSI-Referenzmodell. |
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Das Problem der
Datenübertragung zwischen Computern wird im OSI-Referenzmodell
in sieben kleinere und leichter handhabbare Problemstellungen
unterteilt. Jede dieser sieben kleineren Problemstellungen wird im
Modell durch eine eigene Schicht dargestellt. Das OSI-Referenzmodell
besteht aus den folgenden sieben Schichten:
Schicht 7: die Anwendungsschicht
Schicht 6: die Darstellungsschicht
Schicht 5: die Sitzungsschicht
Schicht 4: die Transportschicht
Schicht 3: die Vermittlungsschicht
Schicht 2: die Sicherungsschicht
Schicht 1: die Bitübertragungsschicht
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